Swico Recycling Branchenlösung

Orientierungshilfe im Rechts-Labyrinth; gratis und franko

14. November 2017 - Viele von Ihnen kennen das: Es steht eine rechtliche Frage im Raum und ganz auf sicher kennt man die Antwort nicht. Bauchgefühl und Geratewohl sind dann keine guten Ratgeber, die Swico-Juristen dafür umso mehr. Denn als Swico-Mitglied haben Sie Anspruch auf kostenlose Rechtsberatung.

Marcel Vogel ist einer der Swico-Juristen und in Rechtsfragen Ihre erste Ansprechperson. Als Jurist hat er langjährige Erfahrung in der Rechtsberatung . Er nimmt sich nicht nur Ihren individuellen Fragen an; wenn klar wird, dass ein Thema für viele unserer Mitglieder relevant ist, bereitet er die Informationen entweder ausführlich in einem Merkblatt oder kurz & knapp in einem unserer neuen Swico.OnePage auf. Diese Informationen stehen dann allen unseren Mitgliedern im Arbeitgeber-Wiki zur Verfügung.

Marcel, wie geht man vor, wenn man rechtlichen Rat von dir braucht?
Das ist einfach, man schreibt mir ein Mail oder kontaktiert mich telefonisch. Normalerweise sind telefonische Beratungen am effizientesten und führen unmittelbar zu Lösungen. Bei komplexeren Anfragen beginnt meine Arbeit meistens damit, dass ich zusätzliche Informationen benötige. Und dabei gilt; mehr ist auch wirklich mehr, denn oft wissen juristische Laien gar nicht, worauf es ankommt. Für mich ist es also wichtig, ein umfassendes Bild des Rechtsproblems zu bekommen. Denn schliesslich sollen unsere Vorschläge ja auch wirklich hieb- und stichfest sein.

Klingt langwierig. Was, wenn‘s brennt?
Je nach Komplexität braucht es Zeit, selbst wenn es brennt. Aber es gibt auch Fragen, die sind tatsächlich schnell beantwortet. Wenn ich nicht verfügbar bin oder bei komplexen Spezialfragen unterstützen uns überdies externe Anwälte. Drum: wenn‘s brennt am besten auf unsere Hauptnummer anrufen. Meine Kolleginnen und Kollegen wissen, wer weiterhelfen kann.

Für wen eignet sich deine Beratung am besten?
Grundsätzlich für alle Swico-Mitglieder. Aber grad kleinere Unternehmen oder Start-ups, die entweder keine eigene Rechtsabteilung oder beschränkte finanzielle Mittel haben, greifen gerne auf das Angebot zurück.

Also anders gesagt: die Kleinen sparen auf Kosten der Grossen?
Nein, das stimmt so nicht. Erstens ist die Beratung nicht unbeschränkt kostenlos. Zweitens erarbeite ich Zusatzinformationen für alle Mitglieder immer dann, wenn die Frage für einen weiteren Kreis relevant ist. So entstand zum Beispiel das Merkblatt zum Entsendegesetz aufgrund der Anfrage eines einzelnen Mitglieds. Manchmal stellen wir auch fest, dass wir politisch aktiv werden müssen und initiieren einen entsprechenden Vorstoss. Das kommt all unseren Mitgliedern zu Gute.

Nicht unbeschränkt kostenlos sagst du. Ein Lockvogel-Angebot also?
Auch hier muss ich verneinen. Viele Fragen sind relativ schnell beantwortet und da ist es unglaublich praktisch, wenn man einfach den Hörer in die Hand nehmen kann und weiss, am anderen Ende wartet eine verlässliche Antwort auf mich, ohne dass mir gleich in Rechnung gestellt wird. Aber manchmal gibt es auch Fälle, bei denen man auf Anhieb sieht, die sind nicht in einer Stunde erledigt. Wenn ich aber schon die Vorabklärungen dazu gemacht habe, ist es unter Umständen praktisch, wenn ich am Fall dran bleibe. Und ja, dann verrechnen wir etwas – immer in Absprache mit dem Mitglied –natürlich. Und die Konditionen sind wirklich sehr fair.

Und so aus dem Nähkästchen, dein persönliches Highlight?
Ich habe da etwas: Im Kanton Zürich sind Unternehmen normalerweise von den Einzahlungen in den Berufsbildungsfonds befreit, wenn sie eine der Lehre vergleichbare Ausbildungsmöglichkeit anbieten. Überraschender Weise wurde einem Swico-Mitglied die Befreiung trotz Erfüllung aller Voraussetzungen verwehrt. Und zwar mit der Begründung, dass der betreffende Lernende die schulische Grundbildung ausserkantonal besuche. Trotz unserer Schützenhilfe beharrte das Berufsbildungsamt auf seiner formalistischen Haltung. Juristisch machte ein Weiterzug keinen Sinn, und so musste die Swico-Rechtsberatung die Segel streichen. Da aber sprangen die Swico Public Affairs in die Bresche: Sie überzeugten Kantonsräte, in dieser Sache einen politischen Vorstoss zu lancieren, um die Behörden dazu zu bringen, diese wahrlich unsinnige Praxis aufzugeben. Wie es ausgeht, ist noch offen, aber der Vorgang zeigt sehr schön, wie Swico im Interesse seiner Mitglieder arbeitet.

Zum Merkblatt Rechtsberatung und Arbeitgeber-Wiki im Mitglieder Bereich

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