Swico Recycling Branchenlösung

Statuten

1. NAME UND SITZ
Unter dem Namen "Schweizerischer Wirtschaftsverband der Anbieter von Informations-, Kommunikations- und Organisationstechnik SWCO" (Kurzbezeichnung: Swico) besteht mit Sitz in Zürich ein Verein im Sinne von Art. 60ff ZGB.
2. ZWECK
Der Verband hat zum Zweck:
  • die Interessen der in der Schweiz tätigen und/oder ansässigen ICT-Anbieterfirmen gegenüber Politik, Öffentlichkeit und Gesellschaft zu vertreten;
  • den Mitgliedern und Dritten auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Produkte und Dienstleistungen anzubieten;
  • die Verantwortungsträger der Mitglieder zu vernetzen;
  • die Interessen der Schweizer ICT-Wirtschaft auch auf internationaler, insbesondere europäischer Ebene wahrzunehmen.
3. MITGLIEDSCHAFT
3.1 Aufnahme
Mitglieder des Verbandes können werden:
  • Im Handelsregister eingetragene Firmen und Gesellschaften als Anbieter von Produkten und Dienstleistungen der ICT- und verwandter Branchen wie insbesondere Consumer Electronics, Foto, Druck und Messtechnik; die Aufnahme erfolgt durch die Geschäftsleitung.
  • Verbände, Organisationen und ausnahmsweise Einzelpersonen mit Bezug zur ICT- oder zu verwandten Branchen. Die Aufnahme erfolgt durch den Vorstand.

    Ein ablehnender Entscheid muss nicht begründet werden
3.2 Austritt
Der Austritt aus dem Verband kann unter Beobachtung einer sechsmonatigen Kündigungsfrist auf das Ende eines Kalenderjahres erklärt werden.
3.3 Ausschluss
Mitglieder, die ihren Pflichten gegenüber dem Verband nicht nachkommen oder dessen Inte-ressen in anderer Weise verletzen, können von der Geschäftsleitung ausgeschlossen werden. Gegen einen solchen Beschluss kann das betroffene Mitglied innert 30 Tagen nach Empfang der Mitteilung an den Vorstand rekurrieren.
4. ORGANE
Organe des Verbandes sind:
  • Die Generalversammlung
  • Der Vorstand
  • Die Revisionsstelle
5. GENERALVERSAMMLUNG
5.1 Zuständigkeit
Die Generalversammlung ist das oberste Organ des Verbandes. Die ordentliche Generalversammlung wird alljährlich im ersten Kalenderhalbjahr einberufen und ist insbesondere zuständig für:
  • Abnahme des Jahresberichtes, der Jahresrechnung und des Budgets;
  • Décharge-Erteilung an den Vorstand;
  • Festsetzung des Jahresbeitrages und Beschlussfassung über das Beitragsreglement;
  • Wahl des Vorstandes und des Verbandspräsidenten;
  • Wahl der Revisionsstelle;
  • Beschlussfassung über die Statuten.
Zur Behandlung wichtiger Geschäfte können vom Vorstand jederzeit ausserordentliche Generalversammlungen einberufen werden.

Über ein einzelnes Sachgeschäft kann vom Vorstand selbst oder auf Antrag von 10% der Mitglieder ausserhalb einer ordentlichen oder ausserordentlichen Generalversammlung eine bindende oder eine konsultative Urabstimmung unter den Verbandsmitgliedern angeordnet und durchgeführt werden.
5.2 Einberufung
Die Einladung zur Generalversammlung erfolgt schriftlich unter Angabe der Traktanden mindestens 20 Tage vor dem Termin. Der Schriftform ist die elektronische Kommunikation gleichgestellt.

5.3 Stimmrecht und Beschlussfassung
In der Generalversammlung haben die Mitglieder je eine Stimme. Die Versammlung beschliesst ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden mit einfachem Mehr der vertretenen Stimmen, vorbehältlich Punkt 9. Bei Stimmengleichheit gilt der Stichentscheid des Präsidenten.

Stellvertretung bei der Generalversammlung ist auf Grund einer schriftlichen Vollmacht durch ein anderes Verbandsmitglied gestattet. Ein Mitglied darf nicht mehr als ein anderes Mitglied vertreten.
5.4 Vorsitz
Die Generalversammlung wird vom Präsidenten des Verbandes oder bei dessen Verhinderung durch ein anderes Vorstandsmitglied geleitet.
5.5 Anträge
Anträge von Mitgliedern an die Generalversammlung sind beim Vorstand mindestens 14 Tage vor dem Versammlungsbeginn einzureichen. Hieraus sich ergebende neue Traktanden sind den Mitgliedern mindestens 8 Tage vor der Generalversammlung bekannt zu geben.
6. VORSTAND
6.1 Kompetenzen
Der Vorstand vertritt den Verband nach aussen und übt alle Befugnisse aus, welche nicht ausdrücklich der Generalversammlung vorbehalten sind oder ihrer Bedeutung nach dieser zufallen.

Der Beirat besteht aus dem Verbandspräsidenten, den Vorstandsmitgliedern, welche die Interessengruppen vertreten, sowie nach Möglichkeit aus Vertretern von Firmen (CEO) und anderen namhaften Wirtschaftsvertretern. Der Vorstand bestimmt die Anzahl der Mitglieder des Beirates und wählt diese für eine Amtszeit von 2 Jahren. Eine Wiederwahl sowie eine Abwahl ist zulässig.
6.2 Beschlussfassung
Die Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfachem Stimmenmehr der Anwesenden gefasst, wobei der Präsident mitstimmt. Bei Stimmengleichheit gilt der Stichentscheid des Präsidenten.

Beschlüsse können auch auf dem Korrespondenzweg gefasst werden.
6.3 Wahl
Der Vorstand besteht aus mindestens fünf Mitgliedern, die von der ordentlichen Generalversammlung für eine Amtsdauer von zwei Jahren gewählt werden.

Die wichtigsten im Verband vertretenen Interessengruppen sollen nach Möglichkeit im Vorstand repräsentiert sein.
6.4 Vorsitz
Die Generalversammlung wählt eines der Vorstandsmitglieder als Präsident. Der Vorstand konstituiert sich im Übrigen selbst und wählt aus seiner Mitte einen oder mehrere Vizepräsidenten.
6.5 Fachgremien
Der Vorstand kann Fachgremien bilden, welche ständig oder ad-hoc Themen bearbeiten oder bestimmte Unternehmensgruppen oder Unternehmensfunktionen zusammenfassen. Fachgremien sind keine Organe des Verbands und haben keine eigenen Beschlusskompetenzen, es sei denn, diese werden ihnen explizit durch Statut oder Vorstandsbeschluss eingeräumt.
6.6 Geschäftsstelle
Zur Erfüllung der operativen und administrativen Aufgaben setzt der Vorstand eine Geschäftsstelle mit Spezialisten ein, welche die vom Verband wahrzunehmenden Aufgaben im Auftrag des Vorstands erfüllen. Der Vorstand kann seine Aufgaben ganz oder in Teilbereichen an die Geschäftsstelle delegieren, soweit keine von Gesetzes wegen unentziehbare Kompetenzen betroffen sind.
7. REVISIONSSTELLE
Zur Revision der Rechnungsführung wird von der ordentlichen Generalversammlung für eine Amtsdauer von zwei Jahren eine Revisionsstelle gewählt, die wieder wählbar ist. Diese kann jederzeit Einsicht in die Bücher des Verbandes nehmen und hat der ordentlichen Generalversammlung über die Jahresrechnung Bericht zu erstatten.
8. FINANZEN
8.1 Mitgliederbeiträge
Zur Deckung der Ausgaben wird ein Jahresbeitrag erhoben, dessen Höhe sich nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der einzelnen Mitglieder richtet. Die Ansätze werden jährlich von der ordentlichen Generalversammlung in einem Beitragsreglement mit statutarischem Charakter fest gesetzt.

Erfolgt der Beitritt eines neuen Mitgliedes im Laufe des Jahres, so ist der Mitgliederbeitrag pro rata temporis zu entrichten.
8.2 Rechnungsjahr
Die Verbandsrechnung wird jeweils mit dem Kalenderjahr abgeschlossen. Sie ist zusammen mit der Bilanz und dem Bericht der Revisionsstelle der nächsten ordentlichen Generalversammlung zur Genehmigung vorzulegen.
8.3 Haftung
Für die Verbindlichkeiten des Verbandes haftet ausschliesslich das Verbandsvermögen. Die persönliche Haftung der Verbands- und Vorstandsmitglieder wird im gesetzlich zulässigen Rahmen wegbedungen.
9. AUFLÖSUNG
Über die Auflösung des Verbandes beschliesst die Generalversammlung mit zwei Drittel Mehr, über die Verwendung eines Liquidationsergebnisses mit einfachem Mehr der vertretenen Stimmen.
Die Statuten wurden an der Generalversammlung vom 5. Dezember 1989 beschlossen und in den Generalversammlungen vom 2. Mai 1991, 18. Mai 1993, 21. Mai 1996, 20. Mai 1997, 18. Mai 1999, 17. Mai 2000, 30. April 2003, 22. April 2009, 11. Mai 2011 und 9. Mai 2017 revidiert.
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