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Berufsbildung

Obwohl auf dem Arbeitsmarkt ein Mangel an IT-Fachkräften vorhanden ist, bieten noch zahlreiche Betriebe der ICT-Branche keine Berufsausbildungsplätze an.

Mit einem Überblick über die verschiedenen Berufsbildungsangebote (bspw. Basislehrjahr und Lehrbetriebsverbund) und eine Zusammenstellung der verschiedenen Anlaufstellen stellt Swico für interessierte Firmen erste Informationen bereit. Mit den aufgearbeiteten Informationen kann ein Betrieb die Berufsbildung im Betrieb lancieren und einen Beitrag gegen den IT-Fachkräftemangel leisten.

Mitglieder finden im geschützten Bereich zusätzlich Merkblätter und Checklisten.

Berufliche Grundbildung

In einem Lehrvertrag verpflichtet sich der Arbeitgeber, die lernende Person in einer bestimmten Berufstätigkeit fachgemäss auszubilden, die lernende Person verpflichtet sich im Gegenzug Arbeit zu leisten. Das Vertragsverhältnis ist weitgehend vom öffentlichen Recht bestimmt und im Vergleich zum üblichen Arbeitsvertragsrecht detailreicher geregelt.

Im Vergleich zum normalen Arbeitsvertrag unterliegt der Lehrvertrag der Aufsicht der Kantone und muss vom kantonalen Berufsbildungsamt genehmigt werden. Dieses stellt zudem die Einhaltung des Lehrvertrages und die gesetzlichen Bestimmungen sicher. Der Lehrvertrag ist befristet und kann nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen aufgelöst werden. Das kantonale Berufsbildungsamt ist darüber zu orientieren.

Möchte ein Betrieb eine Berufsausbildung anbieten, wird dazu eine gültige Bildungsbewilligung benötigt. Diese Bewilligung kann mit dem Formular „Bildungsgesuch“ beim kantonalen Berufsbildungsamt beantragt werden. Nach der Erteilung der Bildungsbewilligung muss innerhalb der Firma ein Berufsbildner bestimmt werden, der grundsätzlich eine 40-stündige Ausbildung (ca. 5 Tage) absolviert haben muss. Betriebe mit Lehrplätzen müssen die gesetzlichen Bestimmungen einhalten, welche auf den Schutz und die Sicherheit der Jugendlichen bzw. der Lernenden ausgerichtet sind.

Lehrbetriebsverbund und Basislehrjahr

Nicht jedes ICT-Unternehmen hat die Ressourcen, eine gemäss Bildungsplan umfassende Ausbildung sicherzustellen. Mit der Möglichkeit des Zusammenschlusses des Betriebs zu einem Lehrbetriebsverbund (LBV) oder der Ausbildung des Lernenden über ein Basislehrjahr (BLJ), bestehen für Betriebe interessante Angebote, die es nahezu jedem Betrieb ermöglichen, Lernende auszubilden.

  • Mehrere spezialisierte Ausbildungsbetriebe können sich zwecks der Gewährung einer umfassenden Ausbildung zu einem Lehrbetriebsverbund zusammenschliessen (Art. 6 ff. BBV). Ein Betrieb übernimmt die Rolle des Leitbetriebs. Dieser ist Bindeglied zwischen den beteiligten Betrieben und schliesst mit dem Lernenden den Lehrvertrag ab. Die Lernenden werden in verschiedenen Lehrbetrieben ausgebildet (Rotationsprinzip). So können den Lernenden die erwarteten Handlungskompetenzen (Fachkompetenzen, Methodenkompetenzen, Sozial- und Selbstkompetenzen) vermittelt werden.
  • Alternativ besteht auch die Möglichkeit, dass die Lernenden das erste Lehrjahr in einem sogenannten Basislehrjahr (BLJ) in einem Bildungszentrum absolvieren und so bereits die ersten Handlungskompetenzen vor dem offiziellen Antritt des Arbeitsplatzes erwerben. Aufgrund Rückmeldungen einzelner Mitglieder sind Lernende nach Absolvieren eines Basisjahres im Betrieb recht gut einsetzbar. Dieses Basisjahr ersetzt nicht die ausbildungsbegleitende Berufsfachschule, sondern findet ergänzend statt. Die vertraglichen Modalitäten zwischen Lernenden, Lehrbetrieb und dem BLJ-anbietenden Bildungszentrum werden sehr unterschiedlich geregelt. Die Berufsbildungszentren unterstützen Firmen beim Start in die Lernenden-Ausbildung und helfen Ihnen, geeignete Lernende zu finden. Betriebe können sich bei Interesse direkt an die BLJ-anbietenden Berufsbildungszentren wenden (vgl. untenstehende Liste).

Höhere Berufsausbildung

Nach der absolvierten beruflichen Grundbildung steht den Ausgebildeten der Zugang zu einer höheren Berufsausbildung (Eidg. Fachausweis [EFA], Eidg. Diplom [ED]), höhere Fachschule HF) oder über die Berufsmaturität die Hochschule [BSc, MSc]) offen.

Hintergrundinformationen und Checklisten

Diese Informationen sind nur für Mitglieder zugänglich.

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Marcel Vogel

Fachspezialist Regulatory Affairs
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