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10. Dezember: Aktionstag zur psychischen Gesundheit

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Lovey Wymann

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Die Gesundheit und das psychische Wohlergehen stehen in der Arbeitswelt unter besonderem Schutz. Doch wie genau können Vorgesetzte Mitarbeitende während der Pandemie unterstützen – und was können diese selbst tun?

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Der Bund hat den 10. Dezember zum Aktionstag zur psychischen Gesundheit in Zeiten von Corona ernannt. Unter dem Motto «Darüber reden. Hilfe finden.» will das Bundesamt für Gesundheit (BAG) gemeinsam mit verschiedenen Medien und Organisationen die psychische Gesundheit in Zeiten von Corona stärken, indem sie zu einer Enttabuisierung des Themas beitragen und Hilfsangebote bekannt machen. Denn gerade die Tabuisierung psychischer Probleme hindere viele Menschen daran, Hilfe zu suchen.

Gemäss Anita Müller, Sicherheitsfachfrau EKAS, ist das kein Wunder: «Bereits im normalen Arbeitsalltag fällt es vielen Menschen schwer, über gesundheitliche Probleme oder zunehmenden Druck zu reden. Da spielen Kolleg*innen oder Vorgesetzte eine wichtige Rolle, indem sie vielleicht einmal nachfragen, Gespräche anbieten und ihre Beobachtungen schildern. So kann ein Gespräch niederschwellig eingeleitet werden.»

Doch jetzt, wo viele im Homeoffice sind, fallen diese Gespräche und Beobachtungen oft weg – während die Belastungen im Vergleich zum «normalen» Arbeitsalltag zugenommen haben. Denn psychische Stabilität entsteht durch ein Gleichgewicht zwischen Ressourcen und Belastungen – und dieses Gleichgewicht wird in der Krisensituation, wie wir sie mit der Covid-19-Pandemie derzeit erleben, empfindlich gestört: Man macht sich Sorgen um die eigene Gesundheit und jene der Familie, um seine berufliche und wirtschaftliche Zukunft … Gleichzeitig sind bewährte Strategien zur Stressbewältigung eingeschränkt, so etwa der Austausch im Freundeskreis.

Was hilft in solchen Krisenzeiten?

Gemäss Anita Müller können sowohl Arbeitnehmer*innen als auch Arbeitgeber*innen dazu beitragen, die Situation zu entschärfen und die Resilienz zu stärken. Im Home-Office Kit für Mitarbeitende zum Beispiel sind Tipps aufgeführt, die nicht nur die reine Arbeit betreffen, sondern eben auch Erholung, Selbstfürsorge, Ausgleich durch Sozialkontakte und mehr. Und im Kit für Führungskräfte finden Vorgesetzte Hinweise, wie sie auch auf Distanz gute Gespräche führen, Gefahren erkennen oder helfende Hände ausstrecken können. Mitglieder der Swico Branchenlösung können sich zudem mit konkreten Fragen oder Anliegen direkt an ihre Ansprechpartnerin, Anita Müller, wenden.

Das Home-Office Kit ist für Mitglieder Swico Branchenlösung gratis, Swico Mitglieder erhalten dieses zum Vorzugspreis: Hier finden Sie ausführliche Informationen und Bestellmöglichkeiten.

Fragen zu Gesundheit am Arbeitsplatz?

Anita Müller

Anita Müller

Projektleiterin ABL / Sicherheitsfachfrau EKAS
+41 44 446 90 90
E-Mail

Foto: © Adobe Stock

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