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Bundesrat verdrängt ICT-Arbeitsplätze ins Ausland

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Swico

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Bei der Festlegung der jährlichen Höchstzahlen für das Jahr 2017 hat der Bundesrat den Ernst der Lage nicht erkannt und die markante Kürzung der Kontingente für EU/EFTA Dienstleistungserbringer beibehalten.

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Lediglich die Kontingente für Drittstaatenangehörige wurden leicht erhöht - das aber nicht einmal auf den Stand von 2014.

Schon für 2015 und auch für 2016 hat der Bundesrat die Kontingente für Dienstleistungserbringer aus EU/EFTA Staaten und Drittstaaten einschneidend gekürzt. Swico hat dies damals schon kritisiert und die Folgen der Kürzung dargelegt. Mit Beibehaltung der Kürzung für das Jahr 2017 handelt der Bundesrat auch entgegen dem Ziel der Masseneinwanderungsinitiative. Die Kontingente für Dienstleistungserbringer aus EU/EFTA haben mit Einwanderung nichts zu tun, handelt es sich doch um kürzere Aufenthalte von Spezialisten, die im Ausland angestellt bleiben und auch wieder dorthin zurückkehren. Sie wandern somit weder ins Schweizer Sozialsystem ein noch haben sie Anspruch auf Familiennachzug.

Die Zuwanderung in der ICT ist mit 12% beinahe doppelt so hoch ist wie im schweizerischen Durchschnitt. Eine hohe Migrantenquote weist zudem auf ein ungenügendes inländisches Angebot an entsprechenden Fachkräften hin. In jedem der sechs Quartale seit der Kürzung waren die Kontingente denn auch schon in etwa zur Halbzeit aufgebraucht.

Mit lediglich einer geringen Erhöhung der Drittstaatenkontingente um 500 B und 500 L-Bewilligungen ist weder der Wirtschaft noch dem Schweizer Arbeitsmarkt gedient. Dass der Bundesrat in der Medienmitteilung behauptet, dies helfe Arbeitsplätze in der Schweiz zu sichern, zeigt auf, dass er die Lage auf dem Schweizer Arbeitsmarkt und die Bedürfnisse der Wirtschaft verkennt.

Zur Medienmitteilung des Bundesrates:  Kontingente für Erwerbstätige aus Drittstaaten für 2017 festgelegt

Zur Swico Eingabe :  Kontingente für den Erhalt von ICT-Arbeitsplätzen in der Schweiz | Swico

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