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ERFA-Tagungen 2019: Für mehr Sicherheit im Arbeitsalltag

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Anita Müller

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Zwei Themen standen dieses Jahr im Fokus der Weiterbildung: Der Umgang mit gefährlichen Produkten und die Prävention von Stolper- und Sturzunfällen.

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Bild: Simone Wälti, BFU

Die jährliche Weiterbildung der Arbeitssicherheitsbeauftragen und verantwortlichen Personen im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz (ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Sicherheit von Arbeitnehmer*innen und Arbeitgeber*innen. Für Unternehmen, die der Swico Branchenlösung angeschlossen sind, fand diese jährliche ERFA-Tagung 2019 im IBM Client Center an der Vulkanstrasse 106 in Zürich Altstetten statt.

Nachdem die Umstellung auf das global harmonisierte System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien (GHS) abgeschlossen ist, wurde im ersten Schwerpunktthema, dem «Umgang mit gefährlichen Produkten» auf den verantwortungsvollen Umgang mit diesen Stoffen hingewiesen.

Verantwortungsvoller Umgang mit gefährlichen Produkten

Zwar haben wir in der ICT-Branche eher weniger mit derartigen Stoffen zu tun, dennoch ist es wichtig, dass alle Mitarbeitenden die Gefahrenpiktogramme und deren Bedeutung für den Umgang und die Lagerung von gefährlichen Produkten kennen: sei es im Unternehmen, zu Hause im Garten, im Hobbyraum oder beim Reinigen im Haushalt. Entsprechend rege wurde die Verwendung von Gefahrstoffen im Betrieb und zu Hause diskutiert. Wichtigstes Fazit: 

  • Bei Stoffen, welche die handelsüblichen Mengen übersteigen, ist es wichtig, die entsprechenden Sicherheitsdatenblätter, zur Hand zu haben, mit allen relevanten Informationen für den normalen Umgang und bei allfälligen Notfällen.
  • Der verantwortungsvolle Umgang mit gefährlichen Produkten beginnt bereits beim Einkauf und endet mit der sachgemässen Abfallbehandlung und Entsorgung. 

Vorsicht, Stolperfallen!

Beim zweiten Schwerpunktthema der Tagung handelte sich um die Prävention von Stolper- und Sturzunfällen. Diese Art von Unfällen ist die häufigste Ursache von Ausfalltagen in unserer Branche:

  • Jeder vierte Unfall im Betrieb ist ein Stolper- und Sturzunfall. 
  • Schweizweit gesehen stolpern oder stürzen 300'000 Personen pro Jahr – und generieren damit Kosten von über 1 Milliarde Franken. 

Die Physiotherapeutin Rhea Ganz von der Firma AEH zeigte den Teilnehmenden, wie sie durch regelmässiges Training die Muskulatur, das Gleichgewicht und die koordinativen Fähigkeiten verbessern können, denn eine optimale körperliche Leistungsfähigkeit trägt dazu bei, Sturzunfälle zu verhindern. 

In rotierenden Gruppen arbeiteten die Teilnehmenden an ihrer Balance, unter anderem auf dem «bfu Balance Disc», tauschten sich aus über erlebte Sturzunfälle und darüber, wie diese hätten verhindert werden können.

Mentale Fitnessübungen zur Abrundung

Das Referat «Fit leisten» – Mit mentaler Stärke zum Erfolg» rundete das Tagesprogramm ab: Mental starke Menschen sind motiviert, leistungsfähig, konkurrenzfähig, erfolgreich und gesund. Was also kann der Einzelne tun, um psychisch und physisch stark zu sein und wie kann jeder und jede die mentale Stärke optimieren?

Anhand von drei praktischen Übungen konnten die Teilnehmenden miteinander ausprobieren, wie überschwängliche Freude an der Bewegung zu guter Musik oder harmonisches Atmen für Ausgleich sorgen.

Wie steht's um IHRE Arbeitssicherheit?

Falls Ihr Betrieb noch nicht der effizienten Branchenlösung für Arbeitssicherheit angeschlossen ist: Kontaktieren Sie uns! Wir zeigen Ihnen gerne, wie Sie effizient und sicher den gesetzlichen Ansprüchen Folge leisten – zum Wohle Ihres Unternehmens und der Mitarbeitenden.

Wir sind für Sie da:

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Anita Müller

Projektleiterin ABL / Sicherheitsfachfrau EKAS
+41 44 446 90 88
E-Mail

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