BatterEEE Forum 2026: Grosse Bühne für die Mini-Batterie
Am 10. Juni 2026 traf sich die Schweizer Batteriebranche im Casino in Bern. Am neu aufgerollten BatterEEE Forum verfolgten Fachpersonen aus Industrie, Recycling, Transport und Behörden praxisnahe Fachbeiträge und diskutierten aktuelle Herausforderungen im Batterierecycling.
Am Mittwoch ging es in Bern um die Mini-Batterie – und eine grosse Herausforderung: Ob in AirPods, Fiebermessern oder Spielzeug – Batterien sind heute fest verbaut und kaum sichtbar. Für das Recycling bedeutet das in vielerlei Hinsicht einen grösseren Aufwand.
- Teilweise müssen Batterien mit Hammer und Meissel aus Geräten gelöst werden, wie Nicolai Solenthaler von der soREc Gruppe in Gossau aufzeigte. Ausserdem beleuchtete Solenthaler die Brandrisiken durch Lithium-Ionen-Batterien in seinem Betrieb.
- Prof. Dr. Anne Herrmann von der Fachhochschule Nordwestschweiz erklärte in ihrem Vortrag, warum Batterien immer noch oft im Kehricht landen und warum Konsumentinnen und Konsumenten elektronische Geräte lieber zuhause lagern als korrekt entsorgen.
- Peter Krummenacher von der Firma BloqSens AG zeigte, was es mit dem Batterypass der EU auf sich hat und wie sich diese Vorschrift auf die Schweizer Anbieter auswirken wird.
- Und Isabel Junker vom Bafu ordnete die regulatorischen Rahmenbedingungen zum Thema Recycling ein.
Zum Abschluss diskutierten Peter Schär von Inobat, Jon Fanzun von Swico und Pasqual Zopp von SENS eRecycling die künftigen Herausforderungen und Perspektiven des Elektro- und Batterierecyclings.
Die erste Ausgabe des «neuen» BatterEEE Forums zeigte, wie wichtig der Austausch zur Kreislaufwirtschaft ist.