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Swico Schwerpunktthema: Wie sieht IHR Generationsmanagement aus?

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In Zeiten des zunehmenden Fachspezialistenmangels werden unterschiedlichste Lösungsansätze diskutiert und ausprobiert. Als erfolgreich gilt dabei ein konsequentes Generationenmanagement.

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Das Thema ist deshalb Schwerpunkt einer Kommunikationskampagne, die Swico während der kommenden zwei Jahre beschäftigen wird. Zum Auftakt teilen wir hier eine Studie, die vom IFZ erstellt und am 19. März präsentiert worden ist.

Die demographische Entwicklung und die rasanten Innovationszyklen im Bereich der Digitalisierung stellen unsere Branche vor immense Herausforderungen: Nur wenn die Zusammenarbeit zwischen den Generationen gefördert und auf deren individuellen Bedürfnisse eingegangen wird, bleibt die ICT-Branche wettbewerbsfähig.

Nur: Wie weit sind Schweizer KMU, wenn es um Generationenmanagement geht?

Das hat das Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ untersucht. In Zusammenarbeit mit namhaften Wirtschaftspartnern setzte das Institut 2018 ein umfassendes Forschungsprojekt zum Thema "Integratives Generationenmanagement" um, das von der Fachkräfteinitiative des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO mitgetragen wird. Die Resultate sind am 19.3.2019 präsentiert worden.

Die wichtigsten Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen.

  1. Die Arbeitgeber haben die Notwendigkeit von Generationenmanagement erkannt, es besteht aber Handlungsbedarf.
  2. Ein Grossteil der befragten Unternehmen ist der Meinung, dass der Wissenstransfer und die Zusammenarbeit zwischen den Generationen eine hohe Bedeutung für den Unternehmenserfolg haben. Dieser funktioniert aktuell aber mehrheitlich von älteren zu jüngeren Arbeitnehmenden. Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und des technischen Fortschritts wäre ein gelingender Wissenstransfer in beide Richtungen wünschenswert.
  3. Die Aufrechterhaltung der Arbeitsmarktfähigkeit mittels eines Angebots an Entwicklungs- und Weiterbildungsmassnahmen erachten Arbeitgeber und Arbeitnehmende als sehr wichtig, wobei die Tendenz der Offenheit und Bereitschaft für Weiterbildungen und Umschulungen bei älteren Personen signifikant weniger hoch ist.
  4. Ältere Personen schätzen ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt schlechter ein als jüngere. Aber auch ein Teil der Unternehmen gibt an, jüngere Personen bei der Neueinstellung gegenüber älteren vorzuziehen – bei gleicher Ausbildung und Qualifikation.
  5. Stereotypen zu Alterskohorten sind seitens Arbeitgeber und Arbeitnehmenden vorhanden.
  6. Arbeitgeber sind offen, was die Beschäftigung von Personen im Rentenalter betrifft. Und auch knapp die Hälfte der Arbeitnehmenden kann sich eine Tätigkeit nach der Pensionierung vorstellen.
    Die Studie steht hier für KMU oder Grossunternehmen als Download zur Verfügung:
      Studie KMU/Grossunternehmen

Swico wird in den nächsten Monaten weiter zum Thema Generationenmanagement informieren – und eine Online-Standortbestimmung sowie Hilfsmittel zur Umsetzung für Mitglieder bereitstellen.

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