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Swico und swissICT setzen bei den IT-Modellverträgen auf Legal Tech von Approovd

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Swico

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Die Digitalisierung macht auch vor dem Rechtsmarkt nicht halt. Deswegen haben Swico und swissICT für das Update der IT-Modellverträge ein disruptives Start-up gewählt: Approovd, die erste Streaming-Plattform für Verträge in der Schweiz.

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Das folgende Doppelinterview haben wir mit unserem scheidenden Präsidenten, Andreas Knöpfli, und Thomas Flatt, dem Präsidenten von swissICT geführt:

Könnten Sie ein paar Wörter über die Mission von swissICT sagen? 

Thomas Flatt (TF): Wir bringen ICT-Anbieter-Unternehmen, Anwender-Unternehmen und Fachkräfte zusammen, welche die digitale Schweiz gestalten. Wir ermöglichen ihnen, gemeinsam Fähigkeiten, Wissen und Produkte zu realisieren. Als Verband kümmern wir uns dabei um diejenigen Themen, die von einzelnen – kurzfristig ökonomisch motivierten – Akteuren nicht angepackt würden. Ebenso stehen bei uns Themen im Fokus, bei denen Produkte, Wissen, Dienstleistungen und wo notwendig Gesetze und Regeln entstehen, die häufig allen zugutekommen und schwer zur kommerzialisieren sind. Wir sind also der Leim, der Unternehmen und Menschen zusammenhält, die sonst im Alltag als Beschaffer, Lieferantinnen, Wettbewerber oder auch als Arbeitgeberinnen und Arbeitnehmer agieren. Mit unseren Aktivitäten, Fachgremien, Veranstaltungen, Projekten und Initiativen vernetzen und stärken wir diese Akteure, die in unterschiedlichsten Branchen zu Hause sind, deren gemeinsamer Fokus aber IT und Digitalisierung ist.

Und welche Rolle spielt Swico in der Branche?

Andreas Knöpfli (AK): Als Wirtschaftsverband der ICT- und Online-Branche vertreten wir die Interessen etablierter Anbieter-Unternehmen und Start-ups in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Swico engagiert sich zum Beispiel im Bereich des öffentlichen Beschaffungswesens, beeinflusst die Gesetzgebung im Kaufrecht zugunsten des Handels, erarbeitet Merkblätter in verschiedenen rechtlichen Bereichen, unter anderem bezüglich dem Beizug von ausländischen Mitarbeitenden oder engagiert sich für vorteilhafte Bestimmungen für Wissensangestellte im Arbeitsgesetz – um nur einige konkrete Beispiele zu nennen. Zudem fördern wir den Erfahrungsaustausch und das Networking; Swico Mitglieder können sich im Rahmen von Interessengruppen und Kommissionen engagieren, welche die Mitglieder spezifischer Branchensegmente untereinander vernetzen und in denen auch der Erfahrungsaustausch stattfindet. Nicht zuletzt engagieren wir uns auch gemeinsam mit Digitalswitzerland und anderen Dachverbänden bei übergeordneten Themen – zum Wohle der Digitalisierung in der Schweiz.

Was hat die Schweizer Digitalisierungsexperten dazu gebracht, sich für die Umsetzung für das junge Zürcher Unternehmen Approovd zu entscheiden?

TF: Die bisherige Lösung für die IT-Modellverträge ist ans Ende ihres Lifecycles gekommen. Eine Ablösung und vor allem eine kundenfreundliche Lösung, die den heutigen Bedürfnissen und Anforderungen unserer Mitglieder entspricht, war überfällig. Wir haben verschiedene Lösungen geprüft. Es freut mich besonders, dass wir ein aufstrebendes Schweizer Unternehmen mit einer innovativen Lösung gefunden haben, welches bereits als Finalist am von uns organisierten Digital Economy Award ausgezeichnet wurde.

AK: Start-ups sind ein wichtiger Bestandteil unseres Ökosystems, Approovd ist ein Mitglied, das uns durch seine Innovation im Bereich Legal Tech schon früh aufgefallen ist. Von daher war es naheliegend, deren digitale Expertise zu nutzen, um die beliebten IT-Modellverträge auf einen Next Level zu heben.

Gab es Bedenken vor dem Launch? Falls ja, wie konnten Sie diese beseitigen? 

TF: Eine neue Software einzuführen, ist bekanntlich kein triviales Vorhaben. Insbesondere, da wir mit den IT-Modellverträgen ein gewichtiges Asset in die Kooperation einbringen, welches einen hohen Stellenwert bei unseren Mitgliedern und in der Branche hat. Am Ende gewinnen die Mitglieder, Kundinnen und Kunden, indem sie eine moderne Plattform mit einem sehr umfangreichen Angebot zur Verfügung haben - auch über die IT-Modellverträge hinaus.

Wer profitiert am meisten von der neuen Plattform?

AK: Dank dem abgestuften Abo-Modell von Approovd können wirklich alle Mitglieder profitieren – egal, ob sie pro Jahr 5, 50 oder 500 Verträge abschliessen. Und weil die Bearbeitung so einfach ist, lohnt es sich, auch bei Aktualisierungen von Verträgen ein professionelles Update zu machen. Das erspart später unnötige Diskussionen oder Rechtsstreitigkeiten.

Welche Vorteile bietet diese neue Partnerschaft Ihren Mitgliedern? 

TF: Mit dieser neuen Partnerschaft steht swissICT Mitgliedern künftig eine digitale, zeitgemässe Lösung für eine effiziente und sichere Vertragserstellung zur Verfügung. Mitglieder werden dabei von attraktiven Vorzugskonditionen und einem wesentlich breiteren Angebot an Modellverträgen profitieren können. Die Zusammenarbeit von swissICT im Bereich der IT-Modellverträge mit Swico wird ebenso weitergeführt.

AK: Bis zu 40 % Rabatt können sich sehen lassen. Und auch die Tatsache, dass den Mitgliedern nicht nur «unsere» 20 Verträge zur Verfügung stehen: Ab sofort haben sie Zugriff auf über 140 Verträge in den verschiedensten Bereichen. Gerade für kleinere Firmen, die keinen Hausjuristen auf der Lohnliste haben, ist das ein immenser Vorteil

Wenn Sie Approovd mit einem Wort beschreiben könnten, was wäre es?

TF: «Endlich». Endlich deshalb, weil die Digitalisierung der Juristerei längst überfällig war. Diese Plattform erlaubt es unseren KMU, effizient und günstig juristische Alltagsdokumente zu erstellen, ohne dafür einen Juristen oder eine Juristin beizuziehen, für den diese Aufgaben eigentlich unter seiner Würde sein sollten. Damit haben Hausjuristen oder Hausjuristinnen zwar etwas weniger Aufträge, sie oder er kann sich nun aber um die wichtigen und spezifischen, juristischen Fragestellungen kümmern.

AK: «Leading»: Was Approovd bietet, ist Legal Tech at its best. Mehrsprachig, userfreundlich und ausbaufähig.

Ein Schlusswort?

TF: Ich wünsche Approovd, Swico und swissICT viel Erfolg in dieser neuen Partnerschaft und unseren klassischen Modellverträgen eine neue, digitale und prosperierende Zukunft. Auf, dass unsere Mitglieder ein paar Sorgen weniger im Alltag haben mögen. Und ganz zum Schluss, ein grosses Danke an Maja Zulauf, die unsere beiden Verbände hier einen wichtigen Schritt vorwärtsgebracht hat.

AK: Wir sind davon überzeugt, dass die neue Plattform den bisherigen Nutzern der IT-Modellverträge einen echten Mehrwert bietet – und auch allen übrigen Mitgliedern. Die Vertragsbibliothek wird ihren Arbeitsalltag erleichtern und fruchtbarer machen. Und sie gibt uns die Möglichkeit, flexibel auf neue Bedürfnisse zu reagieren. Wir haben ein offenes Ohr für Anregungen und Wünsche.

 

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