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Uber stärkt unternehmerische Freiheit

written_by

Lovey Wymann

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Mit neuen Funktionen in der App fördert Uber das unternehmerische Handeln der Fahrer*innen. Wo regionale Restriktionen diese Art der Zusammenarbeit verbieten, arbeitet Uber mit Taxis zusammen. Eine Anpassung des Rechts für die Plattformwirtschaft bleibt für Swico wünschenswert.

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An einer Pressekonferenz hat Uber am 9. Juli 2020 über Neuerungen in der App informiert: Fahrer*innen können die Preise neu selber festlegen, mit eigener strategischer Preisgestaltung oder mit individuellen Aufschlägen auf den empfohlenen Preisen. Sie erhalten vor Annahme einer Fahrt zusätzliche Informationen über den Anfahrtsweg, das Rating des Fahrgastes und mehr. So können sie informierte Entscheide fällen, welche Fahrten sie annehmen. Im Weiteren können Kund*innen neu bevorzugte Lieblingsfahrer*innen speichern und für spätere Fahrten vorbuchen, was den Uber Fahrer*innen die Möglichkeit gibt, sich eine eigene Stammkundschaft aufzubauen.

Kooperation mit Taxis
Gemäss Uber-Schweiz Chef Steve Salom kann die lokale Nachfrage von Uber aktuell nicht an allen Orten befriedigt werden, weil regulatorische Hürden einen Ausbau verhindern.  Der Konflikt drehe sich vor allem um den Schutz der Arbeitnehmer und die Frage, ob diese als Angestellte von Uber gelten oder Selbständigerwerbende sind. In Sitten und Freiburg sollen deshalb die Uber-Leistungen zu 100 % von Taxis erbracht werden, damit die geltenden Vorschriften eingehalten werden können.

Swico begrüsst die Schritte, die Uber unternimmt, um seine Leistungen innerhalb des geltenden Rechtes erbringen zu können, weist aber darauf hin, dass dieses dringend reformiert werden müsse. Schliesslich hat die Plattformwirtschaft in unserer Gesellschaft einen festen Platz eingenommen und wird noch an Bedeutung gewinnen.

«Das Festhalten an starren Definitionen wird den Chancen der Digitalisierung nicht gerecht», kommentiert Judith Bellaiche nach der Pressekonferenz.

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Swico wird sich daher weiterhin für eine Modernisierung der Sozialversicherungen und eine Flexibilisierung des Arbeitsrechts einsetzen.

Judith Bellaiche Swico Geschäftsführerin

(c) Foto: Adobe Stock

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