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Stefanie Taepke, Senior Software Engineer und Lead Open Data, brennt für IT … …

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Lovey Wymann

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… weil sie das Entwickeln von Software und das Lösen von Problemen liebt – erst recht, wenn beides einen Impact auf die Gesellschaft hat.

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Stefanie Taepke ist bei Liip AG in Zürich als Software Entwicklerin angestellt und leitet dort seit zwei Jahren zusätzlich den Open Data Circle. Die Niedersächsin lebt seit sieben Jahren in der Schweiz und wurde kürzlich von der Handelszeitung unter die 100 Digital Shapers der Schweiz gewählt, im Bereich Open Data. 

Für Stefanie ist Open Data ist nicht nur ein technisches, sondern auch ein politisches Thema. Sie sagt: «Es ist faszinierend, welchen Impact Software Entwicklerinnen auch in Themen der Datenpublizierung oder beim Definieren von Datenstandards haben. Zum Beispiel, indem wir Lösungen anbieten, welche die Automatisierung der alltäglichen Arbeit fördern und Support anbieten beim Bereitstellen von Daten.» Entsprechend definiert sie auch ihre Rolle:

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Das Open Data Team und ich ermöglichen unseren Kundinnen und Kunden, ihre Daten optimal zu nutzen. Zudem fördern wir die Veröffentlichung von Daten, die von öffentlichem Interesse sind, sodass diese auch barrierefrei zugänglich sind.

Stefanie Taepke Senior Software Engineer und Lead Open Data Liip AG

Ihre Arbeit beinhaltet die Entwicklung von Daten-Portalen, aber auch den Austausch mit einer Vielzahl von verschiedenen Kundinnen und Kunden, Dienstleistern und Nutzerinnen mit all ihren Bedürfnissen. Besonders schätzt sie dabei, dass sie Software für einen guten Zweck wie Open Data entwickelt, ohne dabei den Kontakt mit der Kundschaft zu verlieren. Und ihre Ziele sind ehrgeizig:

«Mein Anliegen ist es, das Veröffentlichen, Auffinden und Nutzen von Daten so barrierefrei wie möglich zu gestalten. Mit der wachsenden Data Literacy können wir weiterführende Themen wie Data Quality vorantreiben sowie beim Veröffentlichen von sogenannten High Value Datasets unterstützen und beraten. Auch das Thema Linked Data gewinnt immer mehr an Bedeutung. Darin will ich mich weiter vertiefen, um die Maschinenlesbarkeit von Daten grundlegend zu steigern.»

Ob es an all diesen technischen, englischen Ausdrücken liegt, dass viele beim Beruf der Software-Entwicklerin als allererstes daran denken, wie kompliziert diese Arbeit sein muss? Stefanie winkt ab: «Eigentlich ist der Beruf gar nicht kompliziert. Die Kunst liegt darin, den Mitmenschen, Arbeitskollegen und Kundinnen gut zuzuhören, um deren Bedürfnisse besser zu verstehen: Viel zu oft gehen wir voreilig von unserer eigenen Wahrheit aus und verpassen dann das Wichtigste. Und wenn wir die diversen Probleme verstanden haben, gilt es, diese zu unterteilen, zu priorisieren und sich dann Schritt für Schritt vorzuarbeiten. Ganz nach dem agilen Prinzip, mit dem Ziel zu mehr digital, human, progress»

Und sie betont: «Der Beruf sehr viel kreativer als sein Ruf! Zwar gibt es viele Regeln, die es zu lernen gilt. Sind diese einmal verstanden, wird es sehr interessant: Immer auf der Suche, wie das Optimum erreicht werden kann … Grenzen finden und ausloten – das macht Spass.»

Und, so rät sie Mädchen und Frauen, die in diesem Beruf Fuss fallen möchten: «Glaubt niemanden, der nicht an euch glaubt. In der IT gibt es so viele verschiedene Themen, Aufgaben und Tätigkeiten, dass es für jede eine Nische gibt, wenn Du nur etwas kreativ bist. Mehr noch: Es braucht verschiedenste Menschen, um den verschiedensten Problemen gerecht zu werden.»

Der Meinung sind wir bei Swico natürlich auch: Diversity rockt. Und das zeigt sich ja nicht zuletzt in der Vielfalt unsere IT-Feuer-Porträts.

 

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